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34 Hundetraining für schwierige Hunde – Peter Stanberg

Hunde mit besonderen Lernaufgaben für uns Menschen

Peter Stanberg ist 48, kommt aus Stuttgart und hat sich auf die Behandlung schwieriger Hunde spezialisiert.

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Das sind Hunde, deren Verhalten uns Menschen besondere Probleme bereitet oder ernsthafte Sorgen macht:
aggressives, ängstliches, manchmal auch unsicheres Verhalten.

 

Dazu gehört auch Präventionsarbeit, in der er Neuhundehalter und Welpenbesitzer in der Anfangszeit begleitet.

Ein besonderer Service ist die Beurteilung von Beziehungen zwischen Mensch und Hund in weitestgehend standardisierten Tests (nach Miklosi / Baumann). Die Teams bewältigen gemeinsam unterschiedliche Aufgaben und Situationen. Peter arbeitet dabei mit Videoaufnahmen, die anschließend ausgewertet werden. Um einen Hund seiner Veranlagung entsprechend zu behandeln und auszulasten, runden diese Analyse weitere Tests und eine Verhaltens- und Bedürfnisstypeinschätzung ab.

Nach Peter können wir uns diese drei Themen bei unseren Vierbeinern abschauen und so von ihnen lernen.
Effizienz und Klarheit: wir reden oft zu viel. Und kommen nicht auf den Punkt.
Loslassen: Lehren aus dem Erlebten ziehen und dann aber auch schnell abhaken.
Wir können aber noch mehr lernen, indem wir an unseren Hunden wachsen, um ihnen gerecht zu werden: Selbstbeherrschung, die Bedeutung der Körpersprache, sich selbst durch Abgrenzen wichtig nehmen.

Peters wichtigster Tipp für dich: Die Grundlage jeder guten Beziehung ist eine verständliche Kommunikation miteinander. „Lerne bitte daher die Körpersprache der Hunde. Nur wer sie versteht, wird auf seinen Hund seinen Bedürfnissen entsprechend eingehen können“.
Die gesamte Kette einer guten Kommunikation mit einem Hund lautet: wissen -> beobachten -> erkennen -> verstehen -> verständlich und adäquat reagieren. Konflikte entstehen oder werden verstärkt, wenn an irgendeiner Stelle diese Kette unterbrochen wird.
Sein zweiter Tipp lautet daher folgerichtig: Beschäftige dich nach der Kommunikation des Hundes mit deinen Antworten: wie muss ich mich verhalten, damit mein Hund mich versteht? Sein dritter Tipp: Vertraue auf dein Bauchgefühl. Wir leben in einem von Medien und Foren geprägten Zeitalter. Der Markt bietet tausende an Büchern und DVDs zum Thema Hund. Die Aussagen darin sind teilweise geradezu widersprüchlich. Hundehalter wissen gar nicht mehr, welcher Quelle sie noch Glauben schenken sollten. Wir werden dadurch immer verkopfter, während in der schnellen, rauen Welt unsere soziale Kompetenz stetig abzunehmen scheint. Vertraue daher auf Euer Bauchgefühl und beobachte deinen Hund. Im Zweifelsfall solltest du das tun, womit du und dein Hund sich wohler fühlen. Und zögere nicht, dir fachlichen Beistand zu holen.
„Ich wünsche Euch wundervolle innige Beziehungen voller gemeinsamen Spaßes aber auch gegenseitigen Respekts, in denen sich die Hunde an Eurer Seite sicher aufgehoben fühlen und an Euch orientieren.“

Peters Buchtipps:

Kontakt zu Peter Stanberg:

  • www.trainer-schwierige-hunde.de
  • www.facebook.com/TrainerSchwierigeHundeMir hat dieses Interview richtig viel Spaß gemacht und ich kann dir verraten, dass auch die Gespräche vorher und nachher super interessant waren. Vielleicht kann ich damit nochmal eine Episode füllen.
    Mich hat es jedenfalls nochmal an das große Thema „Loslassen“ erinnert. Das kam nun schon in einigen Interviews vor und ist wirklich so so wichtig. Wir können einfach nichts erzwingen und gerade dieser Druck erzeugt Gegendruck. Dieser führt uns aber nur dort hin, wo wir gar nicht hin wollen.Ich wünsche dir eine wundervolle Zeit.
    Bis bald…
    AnnePS: Trage dich in meinem Newsletter ein und erhalte mein Erstehilfekit. Das ist ein Audio mit dem du unangenehme Gefühle ganz spielerisch lösen kannst.

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