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46 Mentale Hilfe bei entlaufenem Hund

Und weg ist der Hund

Vielleicht ist es dir ja auch schonmal passiert, dass dir dein Hund abgehauen ist. Ich gebe hier ehrlich zu, dass Luis mir sogar schon öfter mal entwischt ist. Ich habe mich dabei anfangs in diesen Situationen sehr schlecht gefühlt. Nur ändert mein Gefühl ja nichts an der allgemeinen Situation. Ich fühlte mich halt einfach nur schlecht.
In der heutigen Folge möchte ich dir gern eine kleine Imaginationsübung vorstellen, die dir dabei helfen kann, dich in solchen Situationen wieder besser zu fühlen.

Luis ist ein sehr verfressener Labrador. Wie das ja so oft bei dieser Rasse ist. 🙂 In einem Winter hat er auf einmal entdeckt, dass er hier ganz locker in Gärten verschwinden und dort leckere Maisenknödel fressen kann. Das war für ihn natürlich ein riesen Highlight. Er ist ab da öfter mal abgehauen, weil er genau wusste, dass ich ihm nicht so einfach folgen kann.
Ich habe mich in diesen Momenten sehr schlecht gefühlt. Wenn dir sowas auch schon passiert ist, weißt du sicher wovon ich spreche.
Ein paar Beispiele für solche Gefühle, die aufkommen können sind:

  • Man fühlt sich hilflos
  • Man fühlt sich als Versager
  • Man fühlt sich unfähig
  • Man fühlt sich als Opfer der Situation
  • Man hat Angst um den Hund
  • Man ist wütend und fühlt sich verarscht
  • Man spürt Trauer

Es können wirklich sehr viele verschiedene Gefühle dabei aufkommen. Sie sind mit den verschiedensten Gedanken, die man dann ebenfalls im Kopf hat, verknüpft. Achte gern auf deinen Spaziergängen darauf, was du in den unterschiedlichen Situationen so denkst. Lenke also deinen Fokus auf dich und weg von deinem Hund.

Es gibt natürlich viele verschiedene Gründe dafür, dass der Hund sich so verhält, wie er es eben tut. Hundetraining ist hier auf jeden Fall eine gute Idee. Jedoch hast du diesen Hund ja nicht ohne Grund in dein Leben gezogen. Er soll dir genau das aufzeigen, was du in seiner Gegenwart spürst, damit du dich im nächsten Schritt selbst darum kümmern kannst, dich wieder besser zu fühlen.
Genau hierfür habe ich dir eine Übung nach IItM rausgesucht… Höre dir also gern die Folge an und probiere sie einfach mal aus.

Du kannst dich nach dieser Übung sofort besser fühlen. Teilweise kannst du damit einen Konflikt dauerhaft auflösen. Manchmal ist es jedoch nötig noch genauer hinzuschauen. Mache dir jedoch immer bewusst, dass es nie auf das Verhalten deines Tieres ankommt, wie du dich gerade fühlst. Übernimm daher die Verantwortung für dich und bring dich wieder in ein gutes Gefühl. Denn dann kannst du die Situation viel besser meistern und dein Hund wird sich ebenfalls freuen und ihr werdet noch mehr ein Team.

Wenn du Unterstützung brauchst und dich gern von mir durch deine eigene Bilderreise zu einem Thema führen lassen möchtest, dann schreibe mir eine Mail oder ruf mich an. Wir können gemeinsam klären, wie wir an die Sache ran gehen sollten.

Bis bald…
Anne

PS: Über meinen Newsletter erfährst du sofort, wenn es eine neue Folge gibt oder andere Angebote und Events. Außerdem erhältst du mein Erstehilfekit mit dem du dich wieder in ein gutes Gefühl bringen kannst.

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